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Maniana AI

KI-App-Builder mit Business-Suite für Freelancer – ohne öffentlich dokumentierten AVV (Stand: 2026-08).

Preis ab

$20

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In 30 Sekunden

Maniana lässt Freelancer und kleine Teams per Text-Prompt Apps bauen und bündelt Mail, Support und Vertrieb in einer Suite. DSGVO-Score 3,5/10, da AVV, Firmensitz und Serverstandort nicht öffentlich dokumentiert sind. Für unkritische Prototypen geeignet, nicht für personenbezogene oder sensible Daten.

Was ist Maniana AI?

Maniana ist eine KI-App-Builder-Plattform, die Web-Apps per Text-Prompt erstellt und in der 'My Office'-Suite Mail, Support, Planung und Vertrieb bündelt. Zielgruppe sind Freelancer, Solo-Gründer:innen und kleine Teams ohne eigenes Entwickler-Team.

✅ Stärken

  • · Prompt-basierter App-Builder spart Entwickler-Ressourcen bei einfachen Web-Apps
  • · 'My Office'-Suite bündelt Mail, Support und Vertrieb in einem Arbeitsbereich
  • · Kostenloser Einstieg ohne Kreditkarten-Pflicht
  • · Konkrete Löschfristen für Gmail-Cache (24h) und Backups (30 Tage) dokumentiert

⚠️ Schwächen

  • · Kein AVV öffentlich nachweisbar, auch nicht im teuersten Plan (Stand: 2026-08)
  • · Firmensitz, Rechtsform und Serverstandort nicht dokumentiert (Stand: 2026-08)
  • · Keine generelle KI-Trainings-Richtlinie dokumentiert (Stand: 2026-08)
  • · Preise nur in USD, keine deutschsprachige Oberfläche erkennbar (Stand: 2026-08)
  • · Kein Datenschutzbeauftragter oder SOC-2/ISO-Zertifizierung genannt (Stand: 2026-08)
A. Blick

Vollständiger Testbericht von A. Blick

Geprüft: August 2026 · Nächste Prüfung: Februar 2027

Maniana AI Test 2026: KI-Apps per Text-Prompt statt Code bauen

Maniana ist eine KI-App-Builder-Plattform, mit der Nutzer:innen Web-Apps, Landingpages und kleine Business-Tools per Text-Prompt statt durch klassisches Programmieren erstellen. Neben dem App-Builder bündelt die „My Office"-Suite Mail, Kundensupport, Planung, Marketing und Vertrieb in einem Arbeitsbereich. Zielgruppe sind Freelancer, Solo-Gründer:innen und kleine Teams, die ohne eigenes Entwickler-Team schnell digitale Werkzeuge bauen wollen.

Dieser Test basiert auf der Analyse der öffentlich verfügbaren Datenschutzerklärung, der Nutzungsbedingungen und der Preisseite von Maniana (Stand: 2026-08).

Warum nutzen Freelancer und kleine Teams Maniana?

Statt ein Lastenheft an eine Agentur zu geben oder selbst Code zu schreiben, beschreibt man die gewünschte App in natürlicher Sprache – das spart die klassische Entwicklungs-Pipeline. Die „My Office"-Suite ersetzt zusätzlich mehrere Einzeltools – Mail, Support-Ticket-System, Planungs-Board –, was besonders für Solo-Selbstständige den Tool-Wechsel reduziert. Laut Produktseite sollen „hunderte vorgefertigte MCP-Tools" die Anbindung externer Dienste ohne eigene Schnittstellen-Entwicklung ermöglichen.

Wie gut funktioniert Maniana in der Praxis?

Die Generierungsqualität des App-Builders – wie fehlerfrei und wartbar der erzeugte Code ist – lässt sich mangels unabhängiger Benchmarks nicht überprüfen (Stand: 2026-08). Die vertikalen Builder für Funnel, Onboarding und E-Mail-Marketing liefern laut Anbieter automatische Analytics mit, was ebenfalls nicht unabhängig verifiziert ist. Die Gmail-Integration nutzt laut Datenschutzerklärung eng begrenzte Google-API-Scopes (Lesen, Senden, Threads) und hält sich nach eigenen Angaben an die Google-Limited-Use-Richtlinie.

Beispiel zur Einordnung: Ein Solo-Freelancer beschreibt per Prompt eine Landingpage mit Kontaktformular → der App-Builder generiert Seite und Formular-Logik automatisch → statt mehrerer Tage Entwicklung steht ein Erstentwurf in wenigen Minuten (illustratives Beispiel, kein eigener Funktionstest).

Für wen ist Maniana geeignet?

Solo-Gründer:innen und Freelancer, die schnell ein MVP ohne Entwickler-Backlog testen wollen, profitieren am ehesten vom Starter- oder Builder-Plan. Kleine Teams, die Mail, Support und Vertrieb über verstreute Einzeltools abwickeln, können mit der „My Office"-Suite konsolidieren, sofern sie mit einer rein englischsprachigen US-Plattform ohne AVV arbeiten können. Wer sensible Mandats-, Gesundheits- oder Finanzdaten verarbeiten muss, sollte angesichts der fehlenden AVV-Dokumentation und unklaren Firmen- und Serverstandort-Angaben zunächst die DSGVO-Sektion prüfen, bevor personenbezogene Daten eingegeben werden.

Preise & Pläne

Stand 2026-08 nennt Maniana vier Stufen in USD: Free (0 $, Kernfunktionen, kein Kreditkarten-Zwang), Starter (20 $/Monat, 100 Nachrichten, 15.000 Ausführungs-Credits, 5 vertikale Apps), Builder (50 $/Monat, 250 Nachrichten, 37.500 Credits, 15 vertikale Apps, eigene Domains) und „Manianaer" (200 $/Monat, 1.200 Nachrichten, 180.000 Credits, unbegrenzte vertikale Apps, Premium-Support). Für einen einzelnen Prototyp pro Monat reicht Free meist aus; wer regelmäßig mehrere Apps parallel baut, stößt schnell an die 100-Nachrichten-Grenze des Starter-Plans und sollte direkt in Builder starten. Für Teams mit mehreren gleichzeitig laufenden Vertikal-Apps ist „Manianaer" die einzige Stufe ohne Mengenlimit.

Wann lohnt sich Maniana?

Lohnt sich Lohnt sich eher nicht
Schneller MVP-Test ohne Entwickler-Budget Verarbeitung von Mandats- oder Gesundheitsdaten
Konsolidierung von Mail/Support/Planung (Builder-Plan) Teams mit Pflicht zu EU-Serverstandort
Prototypen mit unter 100 Nachrichten/Monat (Free/Starter) Unternehmen, die zwingend einen AVV benötigen
Marketing-Funnels mit integrierter Analytics Deutschsprachige Kundenoberfläche als Anforderung

Empfehlung für Freelancer: Der Builder-Plan (50 $/Monat) ist für Einzel-Nutzer mit mehreren parallelen Projekten der sinnvollste Einstieg – 15 vertikale Apps, eigene Domains, ausreichend Credits. Free reicht nur für einen einzelnen Test-Prototyp; „Manianaer" (200 $/Monat) lohnt erst ab mehreren gleichzeitig produktiv laufenden Apps mit hohem Nachrichtenaufkommen.

DSGVO & Datenschutz

Wie wir bewerten: Wir prüfen Serverstandort, AVV-Verfügbarkeit, KI-Training und US-Datentransfer. Score 1–10, 10 = vollständig DSGVO-freundlich.

DSGVO-Bewertung: 3,5/10

Warum 3,5/10? ✅ Konkrete Löschfristen dokumentiert (Gmail-Cache 24h, Backups 30 Tage) ✅ Betroffenenrechte per E-Mail einforderbar (Auskunft/Löschung) ✅ Verschlüsselung dokumentiert (AES-256-GCM ruhend, TLS bei Übertragung) ❌ Kein AVV öffentlich nachweisbar ❌ US-Unternehmen ohne dokumentiertes Data Privacy Framework ❌ Keine generelle KI-Training-Richtlinie dokumentiert ❌ Kein Datenschutzbeauftragter, keine SOC-2/ISO-Zertifizierung genannt

Was dokumentiert ist

Maniana verschlüsselt Daten laut Datenschutzerklärung im Ruhezustand mit AES-256-GCM und überträgt sie per TLS (Stand: 2026-08). Für die Gmail-Integration gilt: getrennte Konten werden innerhalb von 24 Stunden von gecachten Nachrichten bereinigt, bei Account-Löschung werden Backups innerhalb von 30 Tagen rotiert. Betroffenenrechte (Export, Löschung) lassen sich per E-Mail an den Support einfordern, auch wenn kein Self-Service-Portal existiert.

Was fehlt oder unklar ist

Ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist nicht öffentlich auffindbar (Stand: 2026-08) – weder als Self-Service-Dokument noch als Enterprise-Option. Firmensitz, Rechtsform und Serverstandort werden weder in der Datenschutzerklärung noch in den Nutzungsbedingungen genannt. Ob Nutzereingaben zum Training eigener KI-Modelle verwendet werden, bleibt unklar – die Datenschutzerklärung äußert sich nur zur Nicht-Nutzung von Gmail-Daten für Werbung. SOC-2- oder ISO-27001-Zertifizierungen, ein benannter Datenschutzbeauftragter sowie eine Sub-Prozessor-Liste fehlen komplett.

Maniana kombiniert damit konkrete Löschfristen mit erheblichen Transparenzlücken bei Firmensitz, AVV und KI-Training – für personenbezogene Daten im geschäftlichen Kontext bleibt das Restrisiko hoch. Hauptabzüge entstehen durch den fehlenden AVV, die ungeklärte Rechtsgrundlage für den US-Datentransfer und die fehlende generelle KI-Trainings-Richtlinie.

AVV-Verfügbarkeit: Ein AVV ist für keinen der vier Tarife öffentlich dokumentiert – auch nicht für „Manianaer". Wer im Free-, Starter-, Builder- oder Manianaer-Plan personenbezogene Daten eingibt, verarbeitet ohne erkennbare vertragliche Grundlage nach Art. 28 DSGVO.

Cloud-Act-Risiko: Risiko 1 (US-Muttergesellschaft) besteht, da keine EU-Rechtsform dokumentiert ist und die Plattform in USD abrechnet. Risiko 2 (US-Sub-Prozessoren) besteht ebenfalls über die Google-Gmail-Anbindung, unabhängig vom Serverstandort.

Die genannten Scores sind Risikoeinschätzungen nach unserer Methodik, keine rechtlichen Gutachten.

Alternativen

Bubble bietet einen größeren Plugin-Marktplatz und mehr Vorlagen, allerdings mit steilerer Lernkurve als Manianas Prompt-Ansatz (Angaben beim Anbieter prüfen, Stand: 2026-08). Lovable setzt ebenfalls auf KI-natives Prompt-to-App-Bauen (DSGVO-Score 5,5/10, kostenloser Plan vorhanden) – Bezahlpreise direkt beim Anbieter prüfen (Stand: 2026-08). Für Nutzer, denen der fehlende AVV bei Maniana zu riskant ist, ist n8n als Open-Source-Automatisierungstool mit Self-Hosting eine DSGVO-nähere Alternative für den Automatisierungs-Teil der „My Office"-Funktionen.

Häufige Fragen

Wie bewertet sich Maniana im DSGVO-Check? Maniana schneidet mit 3,5/10 eher schwach ab, unter anderem weil kein AVV öffentlich dokumentiert ist. Für sensible personenbezogene Daten eignet sich die Plattform aus DSGVO-Sicht aktuell nicht.

Bietet Maniana einen AVV an? Nach aktuellem Recherchestand (2026-08) ist für keinen der vier Tarife ein AVV öffentlich auffindbar – auch nicht im teuersten Plan „Manianaer".

Gibt es einen kostenlosen Plan? Ja, der Free-Plan kostet 0 $ und erfordert keine Kreditkarte, ist aber auf Kernfunktionen ohne die höheren Limits der bezahlten Pläne beschränkt.

Werden meine Daten für KI-Training genutzt? Das ist nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-08). Die Datenschutzerklärung schließt nur die Nutzung von Gmail-Daten für Werbung aus, äußert sich aber nicht zum generellen KI-Training.

Fazit & Empfehlung

Wähle Maniana, wenn du als Freelancer oder Solo-Gründer:in schnell einen MVP ohne Entwickler-Team bauen willst und dabei ausschließlich unkritische, nicht-personenbezogene Test-Daten verwendest. Lieber eine DSGVO-nähere Alternative wählen, wenn du sensible personenbezogene Daten verarbeitest oder einen AVV benötigst.

Maniana punktet mit breitem Funktionsumfang zwischen App-Builder und Business-Suite, bleibt aber bei Datenschutz-Transparenz – Firmensitz, Serverstandort, AVV – deutlich hinter dem zurück, was DACH-Nutzer für den geschäftlichen Einsatz brauchen. Tarife und Datenschutzbedingungen können sich kurzfristig ändern – vor dem Einsatz aktuelle Bedingungen prüfen.

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ai-finden ScoreWie wir bewerten →
4.0
Mangelhaft
🛡️DSGVO & Datenschutz
🧠KI-Qualität
4.5
Keine unabhängigen Benchmarks zu Ausgabequalität oder Modelltransparenz auffindbar, Plattform wirkt EN-zentriert (Stand 2026-08). Siehe /methodik.
💶Preis & Transparenz
5.0
Preise ausschließlich in USD, kein AVV dokumentiert – zusätzlicher Compliance-Aufwand für DACH-Kunden (Stand 2026-08). Siehe /methodik.
🖥️Usability
3.0
Keine deutsche Benutzeroberfläche dokumentiert, DACH-spezifisches Onboarding nicht verifizierbar (Stand 2026-08). Siehe /methodik.
🔗Integrationen
6.0
Umfangreiche MCP-Tool-Integrationen laut Produktseite, aber keine DACH-native Anbindung wie DATEV dokumentiert (Stand 2026-08). Siehe /methodik.

Ideal für

👥 Freelancer👥 Solo-Gründer:innen👥 Kleine Teams👥 No-Code-Einsteiger

Nicht geeignet für

🚫 Verarbeitung von Mandantendaten (Steuern, Recht)🚫 Verarbeitung von Gesundheitsdaten🚫 Teams mit AVV-Pflicht🚫 EU-Serverstandort als harte Anforderung

DSGVO-Bewertung

3.5/10Niedriger Score
Warum dieser Score?
  • 🌐AVV / Art. 28:Kein AVV/DPA auf Website oder in den Nutzungsbedingungen auffindbar, auch nicht für den höchsten Plan (Stand 2026-08).
  • 📄KI-Training:Generelle KI-Trainings-Policy nicht dokumentiert, nur Ausschluss der Gmail-Daten-Nutzung für Werbung (laut Datenschutzerklärung, Stand 2026-08).
  • 📄Transparenz:Datenschutzerklärung vorhanden, aber kein DSB, keine Sub-Prozessor-Liste, keine Rechtsform/Land genannt (Stand 2026-08).
👤Freelancer3.5
🏢KMU3.5
🏥Sensible Daten3.5
Alle 7 Kategorien
KI-Training?20 %
3/10
📄

Generelle KI-Trainings-Policy nicht dokumentiert, nur Ausschluss der Gmail-Daten-Nutzung für Werbung (laut Datenschutzerklärung, Stand 2026-08).

AVV / Art. 28?18 %
2/10
🌐

Kein AVV/DPA auf Website oder in den Nutzungsbedingungen auffindbar, auch nicht für den höchsten Plan (Stand 2026-08).

Rechtsgrundlage?17 %
4/10
📄

US-Unternehmen ohne dokumentiertes DPF oder [SCCs](/lexikon/was-sind-standardvertragsklauseln-sccs); Firmensitz/Land nicht genannt (laut Nutzungsbedingungen, Stand 2026-08).

Datenspeicherung?13 %
6/10
📄

Gmail-Cache-Löschung innerhalb 24h, Backup-Rotation innerhalb 30 Tagen dokumentiert; reguläre Account-Daten nur bis zur Löschung gespeichert (laut Datenschutzerklärung, Stand 2026-08).

Betroffenenrechte?12 %
5/10
📄

Auskunft/Löschung nur per E-Mail an Support, kein Self-Service-Portal (laut Datenschutzerklärung, Stand 2026-08).

Transparenz?11 %
3/10
📄

Datenschutzerklärung vorhanden, aber kein DSB, keine Sub-Prozessor-Liste, keine Rechtsform/Land genannt (Stand 2026-08).

Techn. Sicherheit? 9 %
4/10
📄

AES-256-GCM für Daten im Ruhezustand und TLS bei Übertragung dokumentiert, aber keine 2FA oder SOC-2/ISO-Angabe (laut Datenschutzerklärung, Stand 2026-08).

Compliance-Check

Recherche-Stand: August 2026 · Zur Methodik

Belege & Quellen

Originaldokumente des Anbieters, auf denen unsere Bewertung beruht.

Externe Links zum Anbieter. Inhalt und Verfügbarkeit können sich ändern.

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Tags

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