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Ratgeber 15. Juni 2026

Welche KI-Tools sind die besten für Steuerberater? (2026)

Praxisratgeber mit DSGVO-Scores für Steuerberater im DACH-Raum

A. Blick Redaktion: A. Blick  ·  Stand: 15. Juni 2026  ·  Lesezeit: 9 Min.

Steuerberater arbeiten täglich mit sensiblen Mandantendaten — Steuerbescheide, Betriebsunterlagen, persönliche Einkommensnachweise. Wer KI-Tools einsetzen möchte, muss daher nicht nur die Leistung im Blick haben, sondern vor allem die datenschutzrechtliche Absicherung. Dieser Ratgeber zeigt, welche Tools in der Praxis geeignet sind und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Kurze Antwort

Die am besten geeigneten KI-Tools für Steuerberater 2026 sind Lexoffice, Microsoft 365 Copilot und MeetGeek — alle drei erreichen einen DSGVO-Score von 8,0 in unserer Bewertungsmethodik, verfügen über einen öffentlich zugänglichen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und decken die wichtigsten Arbeitsfelder ab. Für Texterstellung ohne Mandantenbezug eignet sich außerdem Neuroflash (7,5). Nicht geeignet für Mandantendaten: ChatGPT Plus (Score 5,0) — kein AVV verfügbar (Stand: Juni 2026).

Praxisregeln für Steuerberater beim KI-Einsatz

✅ Allgemeine Textformulierungen, Erklärungsschreiben-Bausteine ohne konkreten Mandantenbezug ✅ Übersetzungen mit DeepL Pro — deutsches Unternehmen, Server in Deutschland (laut Anbieter) ✅ Buchhaltungssoftware mit AVV und deutschem Serverstandort für Mandantendaten ⚠️ Jeder Cloud-Dienst, der Mandantendaten verarbeitet, braucht einen AVV nach Art. 28 DSGVO ⚠️ Vor dem Einsatz prüfen: Nutzt das Tool Eingaben für KI-Training?

Darf ich KI-Tools als Steuerberater nutzen?

Die kurze Antwort: Ja — aber mit klaren rechtlichen Grenzen. Nach § 203 StGB sind Steuerberater zur Verschwiegenheit verpflichtet. Mandantendaten dürfen grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben werden, ohne dass eine rechtliche Grundlage vorliegt.

Für den KI-Einsatz bedeutet das: Wer Mandantendaten in ein cloudbasiertes Tool eingibt, schließt im Hintergrund einen Vertrag mit einem Datenverarbeiter. Nach Art. 28 DSGVO muss dafür ein AVV abgeschlossen sein. Fehlt dieser Vertrag, ist die Nutzung rechtswidrig — unabhängig davon, wie leistungsfähig das Tool ist.

Ein typisches Praxisbeispiel verdeutlicht den konkreten Ablauf: Ein Steuerberater möchte einen Mandanten-Bescheid mit einem KI-Assistenten zusammenfassen lassen. Gibt er die Originaldaten direkt ein, fehlt jede vertragliche Grundlage. Zulässig wäre dagegen: allgemeine Formulierungsvorschläge für ein Anschreiben generieren lassen, ohne konkrete Mandantendaten zu übermitteln — oder ein Tool nutzen, das einen AVV anbietet und Daten ausschließlich in der EU verarbeitet.

Wer tiefer in die Rechtslage einsteigen möchte, findet auf ai-finden.de einen ausführlichen Ratgeber: Welche KI-Tools dürfen Steuerberater einsetzen?

Die besten KI-Tools für Steuerberater im Überblick

ToolDSGVO-ScoreAVVServerstandortPreis abEinsatzfeld
Lexoffice8,0✅ öffentlichDE (laut Anbieter)7,90 €/MonatBuchhaltung, DATEV
Microsoft 365 Copilot8,0✅ öffentlichEU (laut Anbieter)18 €/Nutzer/MonatOffice-Workflows
MeetGeek8,0✅ öffentlichEU (laut Anbieter)9,99 €/MonatMeeting-Protokolle
Neuroflash7,5✅ öffentlichDE (laut Anbieter)kostenlosTexte, Anschreiben
DeepL Pro7,0auf AnfrageDE (laut Anbieter)kostenlosÜbersetzungen
sevDesk7,0✅ öffentlichDE (laut Anbieter)19 €/MonatBuchhaltung, DATEV
FastBill7,0auf AnfrageDE (laut Anbieter)10 €/MonatBelege, Rechnungen
ChatGPT Plus5,0❌ kein AVVUSA (laut Anbieter)kostenlos— (kein Mandantenbezug)

Vertiefte Analysen: Jedes Tool wurde einzeln geprüft — unsere Tooltests zeigen alle 7 DSGVO-Kategorien und den vollständigen aiblick-Score.

Lexoffice — Buchhaltung auf deutschen Servern

Lexoffice ist speziell für Freelancer und KMU in Deutschland entwickelt. Die Software bietet KI-gestützte Belegerfassung, automatischen DATEV-Export und läuft vollständig auf Servern in Deutschland. Mit einem DSGVO-Score von 8,0 in unserer Methodik — vor allem aufgrund des öffentlichen AVV, des deutschen Serverstandorts und dem Ausschluss von KI-Training mit Kundendaten — ist Lexoffice das datenschutzfreundlichste Buchhaltungstool im aktuellen Testfeld (Stand: Juni 2026). Für Steuerberater, die Mandanten bei der laufenden Buchführung begleiten, ist Lexoffice besonders dann passend, wenn ein nahtloser DATEV-Export erforderlich ist. Ab 7,90 Euro pro Monat.

Microsoft 365 Copilot — KI direkt in Word und Outlook

Wer bereits mit Microsoft 365 Business arbeitet, kann den KI-Assistenten Copilot direkt in Word, Excel, Teams und Outlook nutzen, ohne ein weiteres Tool einführen zu müssen. Microsoft bietet einen öffentlichen AVV an und verarbeitet Daten laut Anbieterangaben in EU-Rechenzentren. Copilot ist als Add-on für kommerzielle M365-Business-Abonnements erhältlich und kostet 18 Euro pro Nutzer und Monat. Für Kanzleien, die bereits auf M365 setzen, ist das einer der einfachsten Wege, KI in den Kanzleialltag zu integrieren, ohne einen neuen Datenverarbeitungsvertrag von Grund auf aufsetzen zu müssen.

MeetGeek — Besprechungsprotokollierung aus der EU

Mandantengespräche zu dokumentieren ist zeitaufwendig. MeetGeek nimmt Online-Besprechungen auf, transkribiert sie und erstellt automatisch strukturierte Protokolle mit Aufgabenpunkten. Das Tool stammt aus der EU, bietet einen öffentlichen AVV für alle Tarife und erreicht einen DSGVO-Score von 8,0 in unserer Bewertung. Ein typisches Praxisbeispiel verdeutlicht den konkreten Ablauf: Nach einem 60-minütigen Erstgespräch mit einem neuen Mandanten erstellt MeetGeek ein Protokoll mit den besprochenen Punkten, offenen Fragen und nächsten Schritten — das kann die Nacharbeit pro Termin deutlich reduzieren. Wichtig: Mandanten sollten vorab über die Aufzeichnung informiert und deren Einwilligung eingeholt werden. Tarife ab 9,99 Euro pro Monat, kostenloser Einstieg verfügbar.

Neuroflash — Kanzlei-Texte mit deutschem Datenschutz

Für die Erstellung von Mandantenanschreiben, Erläuterungsschreiben oder Kanzlei-Kommunikationstexten ist Neuroflash eine datenschutzfreundliche Wahl. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland, betreibt Server in Deutschland und bietet einen öffentlichen AVV an. Mit einem DSGVO-Score von 7,5 liegt Neuroflash deutlich über dem Durchschnitt im aktuellen Testfeld (Stand: Juni 2026). Neuroflash eignet sich besonders dann, wenn KI-Texte in der allgemeinen Kanzlei-Kommunikation eingesetzt werden sollen — und nicht für die direkte Verarbeitung konkret zuordenbarer Mandantendaten.

DeepL Pro — Übersetzungen mit automatischer Löschgarantie

Für Steuerberater mit internationalen Mandanten oder bei der Arbeit mit fremdsprachigen Dokumenten ist DeepL Pro eine bewährte Wahl. Das Kölner Unternehmen verarbeitet Dokumente laut Anbieterangaben auf deutschen Servern und löscht hochgeladene Inhalte nach der Übersetzung. Der AVV ist auf Anfrage erhältlich — das bedeutet: vor dem Einsatz mit Mandantendaten unbedingt den AVV anfordern und unterzeichnen. DeepL Pro bietet einen kostenlosen Einstieg; DeepL Pro ist in der Praxis für seine hohe Präzision bei europäischen Geschäftssprachen bekannt.

sevDesk und FastBill — Alternativen zu Lexoffice

Beide deutschen Buchhaltungstools bieten DATEV-Export und KI-Belegscan. sevDesk (DSGVO-Score 7,0, AVV öffentlich) richtet sich an Selbstständige und kleine Kanzleien, FastBill (DSGVO-Score 7,0, AVV auf Anfrage) hat eine ähnliche Positionierung. Für Steuerberater, die einen anderen Buchhaltungsworkflow bevorzugen, sind beide Optionen datenschutzrechtlich vertretbar — sofern der jeweilige AVV vorliegt.

Für welche Aufgaben eignen sich KI-Tools?

Je nach Aufgabenfeld in der Kanzlei gibt es unterschiedliche empfehlenswerte Tools:

AufgabeEmpfohlenes ToolHinweis
MandantenkommunikationNeuroflash, MS 365 CopilotKeine konkreten Mandantendaten in Prompts
BesprechungsprotokolleMeetGeekEinwilligung der Mandanten vorab einholen
Buchhaltung & BelegeLexoffice, sevDeskAVV öffentlich, DATEV-Export verfügbar
ÜbersetzungenDeepL ProAVV auf Anfrage anfordern
Interne Texte & FormulareNeuroflash, MS 365 CopilotFür allgemeine Kanzlei-Kommunikation

Mandantenkommunikation: KI-Assistenten wie Neuroflash oder Microsoft 365 Copilot helfen bei der Formulierung von Erläuterungsschreiben, Erinnerungen an Fristenabläufe oder FAQ-Dokumenten für wiederkehrende Mandantenfragen. Wichtig: Keine konkret zuordenbaren Mandantendaten in die Prompts einbauen — das Tool sollte nur allgemeine Textbausteine liefern.

Besprechungsdokumentation: Wer Mandantengespräche regelmäßig protokollieren muss, kann mit MeetGeek erheblichen Zeitaufwand einsparen. Das Tool transkribiert, fasst zusammen und hebt Aufgabenpunkte automatisch hervor. Mandanten sollten vorab über die Aufzeichnung informiert und deren Einwilligung eingeholt werden.

Übersetzungsaufgaben: Internationale Mandanten, ausländische Steuerbescheide oder mehrsprachige Verträge lassen sich mit DeepL Pro zuverlässig übersetzen. DeepL ist im Vergleich zu allgemeinen Übersetzungsdiensten datenschutzrechtlich deutlich besser aufgestellt — vorausgesetzt, der AVV wurde auf Anfrage angefordert.

DATEV und KI

Für viele Steuerberater ist DATEV die zentrale Software-Infrastruktur der Kanzlei. DATEV integriert zunehmend eigene KI-Funktionen direkt in seine Produkte — etwa für die automatisierte Belegverarbeitung, Textanalyse und Assistenzfunktionen in der Mandantenkommunikation. Da DATEV als deutsches Unternehmen mit eigener Rechenzentrumsinfrastruktur betrieben wird, entfällt bei der Nutzung dieser integrierten Funktionen die Notwendigkeit, einen separaten AVV mit einem Drittanbieter abzuschließen.

Externe KI-Tools sind dann sinnvoll, wenn DATEV-eigene Funktionen nicht ausreichen: etwa für die Protokollierung von Mandantengesprächen (MeetGeek), für Übersetzungen (DeepL Pro) oder für die allgemeine Kanzlei-Kommunikation (Neuroflash). Welche KI-Funktionen DATEV aktuell anbietet und für welche Anwendungsfälle sie freigegeben sind, lässt sich am besten direkt über das DATEV-Portal oder den Kanzlei-Support klären — diese Angaben ändern sich regelmäßig.

DSGVO & Datenschutz

Drei Punkte sind beim KI-Einsatz in der Steuerberatung besonders relevant:

Auftragsverarbeitungsvertrag als Pflichtdokument: Jedes cloudbasierte Tool, das Mandantendaten auch nur kurzfristig verarbeitet, benötigt einen AVV nach Art. 28 DSGVO. Tools ohne öffentlichen oder auf Anfrage erhältlichen AVV sind für mandantenbezogene Aufgaben ungeeignet.

KI-Training mit Eingabedaten prüfen: Lexoffice, sevDesk und Neuroflash schließen laut Anbieter aus, dass Eingabedaten für das KI-Training verwendet werden. Bei internationalen Tools — insbesondere aus den USA — sollte geprüft werden, ob ein Opt-out-Mechanismus existiert oder KI-Training explizit ausgeschlossen ist. Das Cloud Act-Risiko betrifft US-Anbieter grundsätzlich: US-Behörden können unter bestimmten Voraussetzungen auf Daten zugreifen, auch wenn diese in EU-Rechenzentren liegen.

Serverstandort qualifizieren: Anbieterangaben zum Serverstandort sollten immer als Ausgangspunkt für eigene Prüfungen gesehen werden, nicht als abschließende Garantie. Ein EU-US Data Privacy Framework-Zertifikat reduziert das Transferrisiko für US-Anbieter, ersetzt aber keine eigenständige Risikoabwägung.

Die vollständige Bewertungsmethodik hinter unseren DSGVO-Scores findest du auf der Methodik-Seite.

EU AI Act und KI-Kompetenzpflicht: Mit dem EU AI Act, der ab 2026 schrittweise wirksam wird, kommen auf Steuerkanzleien weitere Anforderungen zu. Die sogenannte KI-Kompetenzpflicht (auch: AI Literacy) verpflichtet Unternehmen dazu sicherzustellen, dass Mitarbeitende, die KI-Systeme nutzen, über ausreichendes Grundverständnis der eingesetzten Tools verfügen. Für Kanzleien bedeutet das praktisch: Wer KI-Tools einsetzt, sollte dokumentieren können, welche Tools für welche Aufgaben genutzt werden — und warum sie für den jeweiligen Anwendungsfall als geeignet eingestuft wurden.

Fazit & Empfehlung

Für Steuerberater sind Lexoffice (Buchhaltung), Microsoft 365 Copilot (Office-Workflows) und MeetGeek (Besprechungsdokumentation) die am besten aufgestellten KI-Tools im aktuellen Testfeld — alle drei erreichen einen DSGVO-Score von 8,0 in unserer Methodik, hauptsächlich aufgrund öffentlicher AVV, EU- oder Deutschland-Serverstandort und klarer Trainings-Ausschlüsse.

Für Texterstellung ohne direkten Mandantenbezug ist Neuroflash als deutsche Alternative empfehlenswert. DeepL Pro ist für Übersetzungsaufgaben die datenschutzfreundlichste Wahl im Testfeld — sofern der AVV auf Anfrage angefordert wurde. ChatGPT Plus ist für alles mit Mandantenbezug aktuell nicht geeignet, da kein AVV verfügbar ist (Stand: Juni 2026) — für interne Aufgaben ohne personenbezogene Daten bleibt der Einsatz möglich.

Die Eignung jedes Tools muss letztlich individuell geprüft werden, da DSGVO-Scores eine Momentaufnahme darstellen und sich Anbieter-Konditionen ändern können. Unsere Tooltests bieten detaillierte Einzelbewertungen mit allen 7 DSGVO-Kategorien.

Du willst nicht jeden Anbietervertrag selbst durchforsten? Unsere Tooltests zeigen pro KI-Tool: AVV-Status, KI-Training, Serverstandort, Cloud-Act-Risiko und vollständigen DSGVO-Score.

Häufige Fragen

Darf ich als Steuerberater ChatGPT für Mandantenthemen nutzen?

Nein — für Aufgaben mit Mandantendaten ist ChatGPT Plus aktuell nicht geeignet, da kein AVV verfügbar ist (Stand: Juni 2026). Für interne Aufgaben ohne personenbezogene Daten bleibt der Einsatz möglich.

Welches KI-Tool empfehlt sich für Besprechungsprotokolle in der Kanzlei?

MeetGeek ist besonders geeignet: EU-Anbieter, öffentlicher AVV für alle Tarife, DSGVO-Score 8,0. Mandanten sollten vorab über die Aufzeichnung informiert werden.

Brauche ich einen AVV auch wenn ich nur kurze Texte eingebe?

Ja — sobald personenbezogene Daten oder konkrete Mandanteninformationen enthalten sind, ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO Pflicht. Für völlig anonymisierte oder allgemeine Texte ohne Mandantenbezug entfällt diese Pflicht.

Gibt es eine KI-Lösung direkt in DATEV?

DATEV integriert zunehmend eigene KI-Funktionen in seine Produkte. Externe KI-Tools müssen separat auf Datenschutz-Konformität und AVV-Verfügbarkeit geprüft werden, bevor sie parallel zu DATEV eingesetzt werden.

Welches KI-Tool ist am datenschutzfreundlichsten für Steuerberater?

Lexoffice (Buchhaltung), MeetGeek (Meetings) und Microsoft 365 Copilot (Office) erreichen alle einen DSGVO-Score von 8,0 in unserer Methodik und bieten öffentliche AVV — sie sind im Testfeld am besten für den Einsatz mit Mandantendaten aufgestellt.

Darf ich Mandantennamen oder Steuerbescheide in KI-Tools eingeben?

Nur wenn das Tool einen AVV nach Art. 28 DSGVO anbietet und die Daten ausschließlich in der EU verarbeitet werden. Ohne AVV ist jede Eingabe von personenbezogenen Mandantendaten rechtswidrig — unabhängig davon, wie kurz oder unauffällig die Daten wirken.

Ist ChatGPT Team eine Alternative zu ChatGPT Plus für Steuerberater?

ChatGPT Team bietet im Gegensatz zu ChatGPT Plus ein Datenschutz-Upgrade: Eingaben werden laut OpenAI nicht für das KI-Training verwendet. Ein öffentlicher AVV nach Art. 28 DSGVO ist jedoch auch bei ChatGPT Team nicht standardmäßig enthalten — die Eignung für Mandantendaten muss daher individuell geprüft werden (Stand: Juni 2026).

Ist Microsoft 365 Copilot für Steuerberater erlaubt?

Ja — unter der Voraussetzung, dass ein M365-Business-Abonnement mit öffentlichem DPA gebucht ist und die eigene Datenschutz-Policy den KI-Einsatz dokumentiert. Microsoft verarbeitet Daten laut Anbieterangaben in EU-Rechenzentren und bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag an.

Welche KI-Funktionen bietet DATEV an?

DATEV integriert zunehmend KI-Funktionen direkt in seine Kanzleisoftware — etwa für Belegverarbeitung und Assistenzfunktionen. Da DATEV als deutsches Unternehmen mit eigener Infrastruktur betrieben wird, entfällt für diese integrierten Funktionen ein separater Drittanbieter-AVV. Aktuelle Funktionsumfänge am besten direkt über das DATEV-Portal oder den Kanzlei-Support klären.

🛡️ Im Artikel erwähnte Tools — bewertet nach unserer Methodik

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