Marketing, CRM & E-Mail
Close
CRM mit eingebautem Telefon-Dialer, E-Mail/SMS und KI-Agent Chloe für Vertriebsteams.
Preis ab
$9
pro Nutzer/Monat
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Jetzt testen → Mit anderen Tools vergleichenClose bündelt Telefonie, E-Mail und Pipeline für Sales-Teams, ab 9 $/Monat (Solo). DSGVO-Score 6,5/10 — Self-Service-AVV und SOC 2 vorhanden, aber kein DPF und kein Enterprise-SSO.
Was ist Close?
Close ist ein CRM für Vertriebsteams mit eingebautem Telefon-Dialer, E-Mail, SMS und WhatsApp sowie dem KI-Agenten Chloe zur Lead-Qualifizierung. Fokus liegt auf Konsolidierung von Sales-Tools statt Marketing-Automatisierung.
✅ Stärken
- Eingebauter Power-Dialer spart Tool-Wechsel bei Anrufen
- Self-Service-AVV mit SCCs für alle Kunden verfügbar
- SOC 2 Type II zertifiziert laut Security-Seite
- Transparente, kategorisierte Sub-Prozessor-Liste
- 14-Tage-Trial ohne Kreditkarte plus 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
⚠️ Schwächen
- Kein DPF dokumentiert (Stand: 2026-09)
- KI-Trainingsrichtlinie nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-09)
- Kein Enterprise-SSO via SAML — nur Google-Login (Stand: 2026-09)
- Allgemeine Datenaufbewahrung vage formuliert (Stand: 2026-09)
- Preise nur in USD, kein dauerhafter Gratis-Plan
Close Test 2026: CRM mit eingebautem Telefon und KI-Agent für Vertriebsteams
Close ist ein CRM für Vertriebsteams in kleinen und mittleren Unternehmen, das Telefonie, E-Mail, SMS und WhatsApp direkt in die Oberfläche integriert — ohne separates Dialer-Tool. Der USP: Statt viele Einzelwerkzeuge zu verketten, bündelt Close Kommunikation, Pipeline-Management und seit 2026 den KI-Agenten „Chloe" in einem Produkt. Zielgruppe sind Solo-Gründer, kleine Vertriebsteams und wachsende B2B-SaaS-Firmen mit hohem Anrufvolumen.
Dieser Test basiert auf der Analyse öffentlich verfügbarer Datenschutzdokumente, der Preisseite und ggf. verfügbarer AVV-Dokumentation (Stand: 2026-09).
Warum nutzen Vertriebsteams Close?
Der Kernvorteil ist die eingebaute Telefonanlage („Power & native dialer"): Anrufe, E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten landen automatisch auf dem Lead-Datensatz, ohne Tool-Wechsel. Für ein kleines Sales-Team spart das vor allem Klickwege — Anruf, Notiz und Follow-up passieren in einer Ansicht statt in drei Apps. Der KI-Agent Chloe übernimmt laut Anbieter das Vorqualifizieren von Leads und Anruf-Zusammenfassungen, abgerechnet über ein monatliches Credit-Kontingent statt als separates Zusatzprodukt.
Wie gut funktioniert Close in der Praxis?
Beim Dialer ist die Integration eng: Anrufe laufen direkt aus Browser oder Desktop-App, Nummern werden automatisch dem passenden Lead zugeordnet. Die Pipeline-Automatisierung (ab Growth-Plan) deckt laut Anbieter typische Sales-Abläufe ab, etwa „Lead nicht erreicht → Tag 3 erneut anrufen → Tag 7 E-Mail" — ein direkter Tiefenvergleich mit spezialisierten Automatisierungs-Tools wie HubSpot liegt uns nicht vor.
Die Erkennungs- und Zusammenfassungsqualität von Chloe lässt sich mangels unabhängiger Tests oder Benchmarks nicht überprüfen (Stand: 2026-09) — der Anbieter veröffentlicht dazu keine Fehlerraten.
Workflow-Beispiel, ohne eigene Vergleichsmessung: Ein Solo-Vertriebler mit vielen Leads pro Woche startet Anrufe direkt aus der Leadliste per Power-Dialer statt Nummern manuell zu wählen. Der Zeitgewinn entsteht durch den Wegfall von Tool-Wechseln zwischen Telefonanlage, CRM und Notizprogramm — eine konkrete Stundenzahl lässt sich ohne eigenen Test nicht seriös beziffern, der Effekt hängt stark vom individuellen Anrufvolumen ab.
Für wen ist Close geeignet?
Solo-Gründer und kleine Vertriebsteams mit hohem Anrufvolumen profitieren am meisten vom eingebauten Dialer, der ein separates Telefonie-Tool ersetzt. B2B-SaaS-Teams mit mehrstufigen Anruf-/E-Mail-Sequenzen finden ab dem Growth-Plan brauchbare Automatisierung.
Für reine Marketing-Automatisierung, ein CMS oder eine tiefe ERP-Anbindung ist Close nicht der richtige Ansatz. Konzerne mit zentraler Identity-Verwaltung stoßen an Grenzen: Ohne SAML-SSO für Okta oder Azure AD lässt sich Close nicht ins zentrale Enterprise-Access-Management einbinden (mehr dazu im DSGVO-Teil).
Preise & Pläne
Stand: 2026-09, alle Preise in USD, erster Wert monatliche Abrechnung, zweiter Wert bei Jahreszahlung:
- Solo: 19 USD/Monat (9 $/Monat) — 1 Nutzer, bis 10.000 Leads, 500 KI-Credits/Monat
- Essentials: 49 USD/Monat (35 USD/Monat) — unbegrenzte Nutzer und Leads, 1.000 KI-Credits/Monat
- Growth: 109 USD/Monat (99 USD/Monat) — unbegrenzte Nutzer, 1.500 KI-Credits/Monat, inkl. Workflow-Automatisierung
- Scale: 149 USD/Monat (139 USD/Monat) — unbegrenzte Nutzer, 2.000 KI-Credits/Monat, erweiterte Kontrollen
Einen dauerhaften Gratis-Plan gibt es nicht, dafür einen 14-tägigen Trial ohne Kreditkartenpflicht sowie eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie (laut Preisseite, Stand: 2026-09). Wie weit die 500 Credits im Solo-Plan reichen, hängt vom Nutzungsmuster ab: Für gelegentliche Chloe-Nutzung genügen sie in der Regel, bei täglichem Einsatz mehrerer Automatisierungen können sie spürbar knapper werden — konkrete Verbrauchswerte pro Aktion nennt Close öffentlich nicht.
Für einen Solo-Gründer mit wenigen hundert Leads reicht der Solo-Plan; sobald ein zweites Teammitglied dazukommt, ist der Wechsel zu Essentials nötig, da Solo auf einen Nutzer begrenzt ist.
Wann lohnt sich Close?
| Lohnt sich | Lohnt sich eher nicht |
|---|---|
| Einzelvertriebler mit hohem Anrufvolumen (Solo) | Reine Marketing-Automatisierung ohne Sales-Fokus |
| Kleine Teams ohne bestehendes Dialer-Tool (Essentials) | Konzerne mit SAML-SSO-Pflicht (Okta/Azure AD) |
| Mehrstufige Call-/E-Mail-Sequenzen (Growth) | Teams, die primär ein CMS oder ERP brauchen |
| Tool-Konsolidierung: Telefon+CRM+E-Mail in einem Abo | Unternehmen mit Pflicht zu EU-Only-Hosting |
Empfehlung für kleine Vertriebsteams: Der Essentials-Plan (49 USD/Monat, 35 USD/Monat jährlich) ist für Teams ab zwei Personen der sinnvolle Einstieg — unbegrenzte Nutzer und Leads sind enthalten, nur die Workflow-Automatisierung fehlt noch. Solo eignet sich nur für Einzelpersonen; Growth lohnt sich, sobald mehrstufige Anruf-/E-Mail-Sequenzen automatisiert werden sollen.
DSGVO & Datenschutz
Wie wir bewerten: Wir prüfen Serverstandort, AVV-Verfügbarkeit, KI-Training und US-Datentransfer. Score 1–10, 10 = vollständig DSGVO-freundlich.
DSGVO-Bewertung: 6,5/10
Warum 6,5/10? ✅ Self-Service-AVV mit SCCs für alle Kunden ✅ SOC 2 Type II zertifiziert (laut Security-Seite) ✅ Detaillierte Sub-Prozessor-Liste in der Datenschutzerklärung ❌ Richtlinie zum KI-Training nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-09) ❌ Kein DPF dokumentiert (Stand: 2026-09) ❌ Kein Enterprise-SSO (SAML/Okta) — nur Google-Login (Stand: 2026-09) ❌ Allgemeine Datenaufbewahrung vage formuliert (Stand: 2026-09)
Hauptabzüge entstehen durch die fehlende DPF-Zertifizierung und die nicht dokumentierte KI-Trainingsrichtlinie. Für Solo-Vertriebler ohne besonders sensible Kundendaten ist Close aus DSGVO-Sicht meist nutzbar; sobald Art.-9-Daten oder eine zentrale SSO-Pflicht ins Spiel kommen, wiegen diese Lücken schwerer.
Was dokumentiert ist
Close (betrieben von Elastic Inc., Austin/Texas, USA) stellt einen selbstbedienbaren AVV über close.com/gdpr bereit — als „Sign Doc" oder PDF, für alle Kunden zugänglich, nicht tarifgebunden (Stand: 2026-09). Der AVV enthält Standardvertragsklauseln (SCCs) für Datenübertragungen außerhalb des EWR, und Close ist laut Security-Seite SOC 2 Type II zertifiziert. Die Datenschutzerklärung listet Sub-Prozessoren kategorisiert auf — u. a. AWS (Hosting), OpenAI/Anthropic (KI-Backend), Stripe (Zahlungen), Twilio (Telefonie/SMS) und Zendesk (Support) —, ein Datenschutzbeauftragter ist über dpo@close.com erreichbar. App-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierung und Google-Single-Sign-On sind verfügbar (laut Help Center, Stand: 2026-09), und bei Lead-Löschung verspricht Close die vollständige Entfernung innerhalb von 30 Tagen (laut GDPR-Seite, Stand: 2026-09).
Was fehlt oder unklar ist
Eine Zertifizierung im EU-U.S. Data Privacy Framework ist zum Prüfzeitpunkt (Stand: 2026-09) nicht dokumentiert — die vorhandenen SCCs im AVV decken Drittlandtransfers rechtlich ab, gelten in unserer Methodik aber als schwächeres Transferinstrument als eine zusätzliche DPF-Zertifizierung, weshalb das trotz SCCs als eigener Punkt zählt. Ob Kundendaten zum Training der eingesetzten KI-Modelle (OpenAI, Anthropic) genutzt werden, ist ebenfalls nicht dokumentiert (Stand: 2026-09) — ein Opt-out wird nirgends erwähnt. Das Cloud-Act-Risiko besteht in zwei Teilen: Risiko 1 (US-Muttergesellschaft) durch den US-Sitz von Elastic Inc., Risiko 2 (US-Sub-Prozessoren) zusätzlich durch AWS, OpenAI und Anthropic. Konkreter Serverstandort und eine wählbare Datenregion sind nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-09). Enterprise-SSO über SAML unterstützt Close laut Help Center nicht — nur Google-Login ist verfügbar (Stand: 2026-09), und die allgemeine Aufbewahrungsfrist bleibt vage („solange das Konto aktiv ist", Stand: 2026-09); beziffert ist nur die 30-Tage-Frist bei Lead-Löschung.
Tarife und Datenschutzbedingungen können sich kurzfristig ändern — vor dem Einsatz aktuelle Bedingungen prüfen.
Close vs. Pipedrive
Pipedrive sitzt in der EU (Estland), Close bietet aber den einzigen der beiden mit tief eingebautem Power-Dialer — bei Pipedrive läuft Telefonie meist über Drittanbieter-Add-ons.
Häufige Fragen
Für welche Einsatzfälle eignet sich Close aus DSGVO-Sicht? Für Vertriebsdaten ohne besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO ist Close mit Self-Service-AVV und SCCs nutzbar. Bei sensiblen Kundendaten oder vertraglich geforderter DPF-Zertifizierung sollte vorab nachgefragt werden.
Bietet Close einen AVV/DPA an? Ja, als Self-Service-Dokument über close.com/gdpr, für alle Kunden unabhängig vom gebuchten Plan (Stand: 2026-09).
Gibt es einen kostenlosen Plan oder eine Testphase? Kein dauerhafter Gratis-Plan, aber ein 14-tägiger Trial ohne Kreditkartenangabe sowie eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Trainiert Close KI-Modelle mit meinen Kundendaten? Öffentlich nicht dokumentiert (Stand: 2026-09). Da OpenAI und Anthropic laut Datenschutzerklärung als Sub-Prozessoren für KI-Funktionen eingesetzt werden, sollten Nutzer mit sensiblen Daten vor Produktiveinsatz direkt nachfragen.
Unterstützt Close SAML-SSO für Enterprise-Identity-Provider? Nein, laut Help Center wird aktuell nur Google-Login unterstützt — Okta, Azure AD oder Auth0 fehlen (Stand: 2026-09).
Für wie viele Nutzer eignet sich der günstigste Plan? Der Solo-Plan ist auf einen Nutzer begrenzt; ab Essentials (49 USD/Monat) ist die Nutzerzahl unbegrenzt.
Fazit & Empfehlung
Wähle Close, wenn: du ein Vertriebsteam mit hohem Telefon- und E-Mail-Volumen hast und Anrufe, Nachrichten und Pipeline in einem Tool bündeln willst. Lieber Pipedrive, wenn: eine EU-Ansässigkeit des Anbieters vertraglich wichtig ist oder du Enterprise-SSO über SAML benötigst.
Close überzeugt mit einer tief integrierten Telefonanlage und einer soliden, aber nicht lückenlosen Compliance-Basis (Self-Service-AVV, SOC 2, DSGVO-Score 6,5/10). Für Solo-Vertriebler und kleine B2B-Teams ohne strikte SSO- oder DPF-Anforderungen ist Close eine praktikable Wahl; bei Enterprise-Anforderungen oder besonders sensiblen Daten lohnt sich vorab eine direkte Rückfrage beim Anbieter.
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