Sonstiges
Claap
Claap nimmt Meetings und Bildschirmvideos auf, transkribiert sie und fasst sie per KI zusammen. Test mit DSGVO-Check und Preisen.
Preis ab
30 €
pro Nutzer/Monat
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Jetzt testen → Mit anderen Tools vergleichenClaap eignet sich für Teams, die Meetings archivieren wollen, mit EU-Hosting laut Anbieter. Den AVV gibt es nur auf Anfrage, die Tarifstufe ist unklar, US-Subprozessoren sind beteiligt. DSGVO-Score 5,5/10. Für Kunden- und Team-Aufnahmen zuerst den AVV anfordern.
Was ist Claap?
Claap ist eine Cloud-Plattform für asynchrone Meetings. Teams nehmen Gespräche und Bildschirme auf, erhalten Transkripte und KI-Zusammenfassungen und teilen sie per Link. Der Business-Plan bietet laut Preisseite CRM-Auto-Ausfüllen und KI-Coaching für den Vertrieb.
✅ Stärken
- Speicherung in einer EU-Region laut Datenschutzerklärung, Sitz in Frankreich
- Kein KI-Training mit Gesprächen laut Anbieter
- Löschung binnen 60 Tagen nach Kontolöschung laut Datenschutzerklärung
- Kostenloser Basic-Plan zum Ausprobieren
- Vertriebsfunktionen wie CRM-Auto-Ausfüllen im Business-Plan
⚠️ Schwächen
- AVV nur auf Anfrage, Tarifstufe nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10)
- Keine SCC- oder DPF-Angabe für US-Subprozessoren dokumentiert, Verarbeitung laut Erklärung auch in den USA möglich (Stand: 2026-10)
- Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10)
- Datenschutzerklärung zuletzt im Juni 2024 aktualisiert (Stand: 2026-10)
- Deutsche Transkriptions- und Zusammenfassungsqualität nicht unabhängig geprüft (Stand: 2026-10)
Claap Test 2026: Meetings aufnehmen und zusammenfassen
Claap ist eine Cloud-Plattform, mit der Teams Meetings und Bildschirmvideos aufnehmen, transkribieren und per Künstlicher Intelligenz (KI) zusammenfassen. Der Anbieter sitzt laut Datenschutzerklärung in Frankreich. Die teureren Tarife zielen auf Vertriebsteams mit CRM-Anbindung.
Dieser Test basiert auf der Analyse öffentlich verfügbarer Datenschutzdokumente, der Preisseite und ggf. verfügbarer AVV-Dokumentation (Stand: 2026-10). Einen eigenen Funktionstest der Aufnahme- und Transkriptqualität gibt es nicht.
Warum nutzen Teams Claap?
Zu jeder Aufnahme legt Claap ein Transkript und eine KI-Zusammenfassung an, sodass Kollegen ein Meeting nachlesen können. Laut Preisseite enthält der Pro-Plan 1.000 Aufnahmeminuten und 500 KI-Guthaben pro Monat (Stand: 2026-10).
Wofür eignet sich Claap im Arbeitsalltag?
Aufnahme und Transkription: Aufnahmen werden laut Claap-Seite zum Datenschutz in der EU gehostet. Die Transkriptionsqualität auf Deutsch ist mangels unabhängiger Tests nicht überprüfbar (Stand: 2026-10).
KI-Zusammenfassung: Die Preisseite listet Zusammenfassungen als Funktion der bezahlten Tarife, Details zum Umfang je Tarif nennt sie nicht (Stand: 2026-10). Die Qualität ist mangels unabhängiger Tests nicht überprüfbar (Stand: 2026-10).
Vertriebsfunktionen: CRM-Auto-Ausfüllen, KI-Coaching und Deal-Insights listet die Preisseite erst im Business-Plan (Stand: 2026-10).
Workflow-Beispiel: 3 aufgezeichnete Kundengespräche → Claap im Pro-Plan (sofern Aufnahmebefugnis, AVV für diesen Tarif und Übermittlungsgrundlage geklärt sind) → 3 Transkripte, 3 KI-Zusammenfassungen und 3 teilbare Links für Kollegen. Die Zeitersparnis hängt vom Einzelfall ab und lässt sich nicht seriös beziffern.
Für wen ist Claap geeignet?
Claap passt zu kleinen, verteilt arbeitenden Teams, die Besprechungen ablegen wollen. Jede Aufnahme enthält personenbezogene Daten wie Stimme, Name und Gesprächsinhalt, bei Kundengesprächen ebenso wie bei Team-Meetings. Für den produktiven Einsatz solltest du deshalb zuerst klären, ob ein AVV für deinen Tarif abschließbar ist. Bis dahin eignen sich nur Tests ohne echte Gespräche.
Freelancer, die gelegentlich ein Video aufnehmen, können den Basic-Plan ausprobieren. Konzerne mit festen Compliance-Vorgaben finden im Enterprise-Plan Single Sign-on und eine API (Programmierschnittstelle).
Preise & Pläne
Alle Preise pro Nutzer und Monat in Euro (Stand: 2026-10, laut Preisseite). Ob netto oder brutto, nennt die Seite nicht (Stand: 2026-10).
- Basic (0 EUR): 300 Minuten gesamt. Das ist ein Testkontingent, kein Dauerbetrieb.
- Pro: ab 30 € pro Nutzer/Monat (Stand 2026-09), 24 EUR bei Jahreszahlung. Enthält 1.000 Minuten und 500 KI-Guthaben pro Monat.
- Business: 60 EUR monatlich, 48 EUR bei Jahreszahlung. Enthält unbegrenzte Aufnahmezeit, 1.000 KI-Guthaben, CRM-Auto-Ausfüllen und KI-Coaching.
- Enterprise: individuelles Angebot, Preis nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10).
Eine Self-Hosting-Option ist nicht dokumentiert (Stand: 2026-10). Auch der Aufwand beim Export von Aufnahmen für einen späteren Wechsel ist nicht öffentlich beschrieben (Stand: 2026-10).
Wann lohnt sich Claap?
| Claap lohnt sich | Claap lohnt sich eher nicht |
|---|---|
| Regelmäßige interne Meetings sollen archiviert werden (Pro) | Du nimmst nur selten ein Video auf (Basic) |
| Vertriebsteam will CRM-Felder automatisch füllen (Business) | Du brauchst keine Vertriebsauswertung (Business) |
| Single Sign-on ist Pflicht (Enterprise) | Ein AVV muss sofort öffentlich abschließbar sein |
| Hosting in der EU ist wichtig | Es sollen keine US-Dienstleister beteiligt sein |
Empfehlung für kleine Teams: Der Pro-Plan ab 30 € pro Nutzer/Monat ist für laufende Team-Meetings der Einstieg: 1.000 Minuten und 500 KI-Guthaben pro Monat. Voraussetzung sind eine geklärte Aufnahmebefugnis, ein bestätigter AVV für genau diesen Tarif und eine geklärte Übermittlungsgrundlage für die US-Dienstleister (Stand: 2026-10). Basic eignet sich nur zum Testen mit wenigen Aufnahmen. Business lohnt erst, wenn dein Team CRM-Auto-Ausfüllen und KI-Coaching im Vertrieb nutzt.
DSGVO & Datenschutz
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt für Aufnahmen von Gesprächspartnern eine eigene Rechtsgrundlage, einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Anbieter und eine geklärte Übermittlung in Drittländer. Was davon öffentlich belegt ist und was offen bleibt, steht unten.
Was dokumentiert ist
- Sitz und Hosting: Claap ist laut Datenschutzerklärung in Frankreich gegründet, Kundendaten liegen laut Anbieter in einer AWS-Region der EU (Stand: 2026-10). Zugleich schreibt die Datenschutzerklärung, dass Daten je nach Subprozessor „in either the EU or the US“ verarbeitet werden (Stand: 2026-10). Belegt ist damit nur die EU-Region der gespeicherten Daten, nicht der Serverstandort aller Verarbeitungsschritte.
- KI-Training: Laut Claap-Datenschutzseite heißt es wörtlich: „Your calls are never used to train AI models, ours or anyone else's.“ (Stand: 2026-10). Für OpenAI nennt die Datenschutzerklärung API-Nutzung ohne Training, mit bis zu 30 Tagen Speicherung zur Missbrauchserkennung (Stand: 2026-10).
- Aufbewahrung und Löschung: Die Datenschutzerklärung nennt im DSGVO-Abschnitt „for up to 6 years unless your account is deleted“ und nach Kontolöschung „we will not hold it longer than 60 days“. Für Kontodaten steht dort nur „for as long as your account is active and a reasonable period thereafter“, also keine feste Frist (Stand: 2026-10).
- AVV: Laut Claap-Seite auf Anfrage erhältlich, inklusive Subprozessor-Liste (Stand: 2026-10).
- Sicherheit: Laut Claap-Datenschutzseite deckt ein unabhängiger SOC 2 Type II Bericht den Betrieb ab (Stand: 2026-10). Den Bericht selbst haben wir nicht geprüft (Stand: 2026-10).
- Subprozessoren: Die Datenschutzerklärung führt 15 Dienstleister in der Hauptliste, darunter AWS, OpenAI, HubSpot, Stripe und Google Analytics (Stand: 2026-10).
Besondere Datenkategorien & Einwilligung
Aufnahmen enthalten Stimme und Bild. Werden besondere Kategorien personenbezogener Daten besprochen (z. B. Gesundheit), steigen die Anforderungen. Claap bietet laut eigener Seite einen sichtbaren Aufnahme-Bot oder die Aufnahme per Desktop-App mit eigener Ankündigung (Stand: 2026-10).
Was fehlt oder unklar ist
- AVV-Tarifstufe: AVV-Verfügbarkeit pro Tarif nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10). Basic sollte nicht für personenbezogene Daten genutzt werden, solange die Vertragslage für diesen Tarif ungeklärt ist und kein AVV abgeschlossen wurde (Stand: 2026-10).
- Drittlandtransfer: Keine Angabe zu Standardvertragsklauseln (Stand: 2026-10) und keine DPF-Eintragung dokumentiert (Stand: 2026-10).
- Cloud Act: Risiko 1 (US-Muttergesellschaft): nicht dokumentiert (Stand: 2026-10). Risiko 2 (US-Subprozessoren wie OpenAI, AWS und HubSpot): besteht auch mit EU-Region (Stand: 2026-10).
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10).
- Datenschutzbeauftragter: nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10).
Gut belegt ist die Aussage zum KI-Training; offen bleiben AVV-Tarifstufe, Transfergrundlage für US-Dienstleister und die Frist für Kontodaten (Stand: 2026-10).
Wie wir bewerten: Wir prüfen Serverstandort, AVV-Verfügbarkeit, KI-Training und US-Datentransfer. Score von 1 bis 10, 10 = vollständig DSGVO-freundlich.
DSGVO-Bewertung: 5,5/10
Warum 5,5/10? ✅ Firmensitz Frankreich, Speicherung in einer EU-Region ✅ Löschung binnen 60 Tagen nach Kontolöschung ❌ Verarbeitung laut Erklärung auch in den USA möglich ✅ Kein KI-Training laut Anbieter ❌ AVV nur auf Anfrage, Tarifstufe unklar ❌ Keine SCC- oder DPF-Angabe für US-Dienstleister ❌ Betroffenenrechte nur per E-Mail an den Support ❌ 2FA nicht dokumentiert
Hauptabzüge entstehen durch den AVV nur auf Anfrage, die nicht dokumentierte Transfergrundlage für US-Subprozessoren und den fehlenden Self-Service für Betroffenenrechte (Stand: 2026-10). Aufnahmen echter Personen sind erst empfehlenswert, wenn eine Aufnahmebefugnis besteht, der AVV für den Tarif abgeschlossen ist, die Übermittlungsgrundlage für US-Dienstleister geklärt ist und die Subprozessor-Liste geprüft wurde; bis dahin nur Testaufnahmen. Die genannten Scores sind Risikoeinschätzungen nach unserer Methodik, keine rechtlichen Gutachten. Tarife und Datenschutzbedingungen können sich kurzfristig ändern. Vor dem Einsatz aktuelle Bedingungen prüfen.
Alternativen
| Tool | Stärke | Geeignet für | DSGVO-Lage |
|---|---|---|---|
| Loom | Kurze asynchrone Bildschirmvideos | Erklärvideos im Team | Kein eigener Score (kein Negativurteil), beim Anbieter prüfen (Stand: 2026-10) |
| Fireflies | Meeting-Transkription | Reine Gesprächsprotokolle | DSGVO-Score 6,5/10 laut unserem Tooltest (Stand: 2026-10) |
| tl;dv | Meeting-Recorder mit Zusammenfassung | Online-Meetings | Kein eigener Score (kein Negativurteil), beim Anbieter prüfen (Stand: 2026-10) |
Häufige Fragen
Für welche Einsatzfälle eignet sich Claap aus DSGVO-Sicht? Für Tests ohne echte Gespräche. Für Kunden- und Team-Meetings zuerst den AVV anfordern und die US-Subprozessoren prüfen (Stand: 2026-10).
Gibt es einen AVV für Claap? Laut Claap ja, auf Anfrage und inklusive Subprozessor-Liste (Stand: 2026-10). Für welche Tarife er gilt, ist nicht öffentlich dokumentiert (Stand: 2026-10).
Gibt es einen kostenlosen Plan? Ja, Basic kostet 0 EUR bei begrenztem Kontingent (Stand: 2026-10). Für echte Gespräche gilt die AVV-Frage auch hier.
Trainiert Claap KI mit meinen Aufnahmen? Laut Claap-Seite nein (Stand: 2026-10). Einen vertraglichen Beleg dafür haben wir nicht gefunden (Stand: 2026-10).
Darf ich Gespräche mit Claap aufnehmen? Das hängt von deiner eigenen Befugnis ab, nicht vom AVV mit Claap. Bei nichtöffentlichen Gesprächen ist die Aufnahme ohne Befugnis nach § 201 StGB strafbar; regelmäßig ist dafür die Zustimmung aller Beteiligten vor der Aufnahme zu klären. Ein sichtbarer Aufnahme-Bot oder eine Ankündigung allein ersetzt das nicht. Bei besonderen Datenkategorien gelten höhere Anforderungen.
Fazit & Empfehlung
Wähle Claap, wenn du Team-Meetings mit EU-Hosting archivieren willst oder ein Vertriebsteam CRM-Felder automatisch füllen soll. Lieber Loom, wenn du nur kurze Bildschirmvideos ohne Meeting-Auswertung brauchst.
Claap verbindet Auswertungsfunktionen mit EU-Speicherung, lässt aber bei AVV-Tarifstufe und US-Subprozessoren Fragen offen (Stand: 2026-10). Kläre vor Kunden- oder Team-Aufnahmen die Aufnahmebefugnis, fordere den AVV für den gewählten Tarif an und kläre die Übermittlungsgrundlage für die US-Dienstleister.
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