Automatisierung & KI-Agenten
Softr
No-Code-Plattform, um aus Airtable, Google Sheets oder Datenbanken Kundenportale und interne Tools zu bauen.
Preis ab
$25
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Jetzt testen → Mit anderen Tools vergleichenSoftr eignet sich für Kundenportale und interne Tools aus bestehenden Daten, ohne Code. DSGVO-Score 6,5/10: EU-Firmensitz und tarifunabhängiger AVV positiv, offene KI-Trainingsfrage und fehlende Sub-Prozessor-Liste als Minuspunkte.
Was ist Softr?
Softr verbindet Airtable, Google Sheets, Notion oder Datenbanken mit fertigen App-Templates für Kundenportale, interne Tools und Mitgliederbereiche, ohne eigenen Code.
✅ Stärken
- Direkte Airtable/Sheets-Anbindung ohne Datenmigration
- AVV laut Dokument tarifunabhängig, EU-Firmensitz Berlin
- Multi-Faktor-Authentisierung (MFA) und Single Sign-On (SSO) verfügbar
- SOC 2 Type II dokumentiert
- EU- oder US-Datenresidenz wählbar
⚠️ Schwächen
- Keine Aussage zur KI-Trainingsnutzung von Kundendaten (Stand: 2026-10)
- Sub-Prozessor-Liste nicht öffentlich, nur auf Anfrage (Stand: 2026-10)
- Betroffenenrechte-Verfahren nicht dokumentiert (Stand: 2026-10)
- Business/Enterprise-Preise nicht öffentlich einsehbar (Stand: 2026-10)
- Kein Self-Hosting, Bindung an USD-Abrechnung (Stand: 2026-10)
Softr Test 2026: Kundenportale ohne Code bauen
Softr ist eine No-Code-Plattform, mit der sich aus Airtable, Google Sheets, Notion oder einer eigenen Datenbank funktionsfähige Web-Apps bauen lassen, etwa Kundenportale, interne Tools oder Mitgliederbereiche. Zielgruppe sind Freelancer, Agenturen und KMU ohne eigene Entwicklerressourcen. Der USP: Bestehende Daten aus Tabellen oder Datenbanken werden direkt als App-Oberfläche mit Rollen, Logins und Workflows nutzbar, ohne Backend-Code zu schreiben.
Dieser Test basiert auf der Analyse öffentlich verfügbarer Datenschutzdokumente, der Preisseite und ggf. verfügbarer AVV-Dokumentation (Stand: 2026-10).
Warum nutzen Freelancer und KMU Softr?
Softr spart im Vergleich zu einer klassischen Individualentwicklung den Schritt der eigenen Backend-Programmierung: Statt ein Kundenportal extern programmieren zu lassen, verbindet man eine bestehende Airtable-Basis oder Google-Sheets-Tabelle direkt mit einem App-Template. Der Einfluss auf den Gesamtaufwand lässt sich ohne eigenen Test nicht seriös beziffern.
Wie gut funktioniert Softr in der Praxis?
Die Datenanbindung an Airtable, Google Sheets, Notion, Supabase, BigQuery sowie PostgreSQL, MySQL und SQL Server deckt laut Produktseite die gängigsten Datenquellen ab. Rollenbasierte Zugriffsrechte lassen sich laut Produktseite bis auf Datensatzebene einschränken. Die KI-Funktionen „Ask AI“ und „AI Co-Builder“ sollen die App-Erstellung per Texteingabe beschleunigen, wie gut das bei komplexen Anwendungsfällen funktioniert, ist mangels unabhängiger Tests nicht überprüfbar (Stand: 2026-10).
Workflow-Beispiel zur Einordnung (Illustration, kein eigener Test): Eine Airtable-Basis mit 500 Kundendatensätzen wird als Datenquelle verbunden, darüber entsteht ein Kundenportal mit Login und rollenbasierten Rechten für jeden Kunden. Die tatsächliche Dauer bis zur Fertigstellung lässt sich ohne eigenen Test nicht seriös beziffern.
Für wen ist Softr geeignet?
Agenturen mit wiederkehrenden Kundenportal-Projekten können die Templates und die direkte Airtable-Anbindung nutzen, um wiederkehrende Strukturen nicht jedes Mal neu aufzubauen. Interne Teams ohne Entwicklerteam nutzen die Datenbank- und Rollen-Funktionen für Projektübersichten. Freelancer mit bestehenden Airtable-Workflows übernehmen diese ohne Datenmigration direkt als App. Für besonders sensible Datenkategorien wie Gesundheits- oder Gehaltsdaten empfiehlt sich der produktive Einsatz erst, wenn der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und die Rechtsgrundlage für den konkreten Anwendungsfall geklärt sind.
Preise & Pläne
Laut Preisseite (Stand: 2026-10, Angaben in USD):
- Free: 0 USD/Monat, zum Ausprobieren der Grundfunktionen.
- Basic: 25 USD/Monat bei monatlicher Zahlung (umgerechnet 19 USD/Monat bei Jahreszahlung), für einzelne Nutzer.
- Pro: 119 USD/Monat bei monatlicher Zahlung (umgerechnet 99 USD/Monat bei Jahreszahlung), für kleine Teams mit mehreren Apps.
- Business/Enterprise: Preise nicht öffentlich dokumentiert, höhere Stufen erfordern Kontaktaufnahme.
Für ein Kundenportal mit einer einzelnen App deckt der Basic-Plan laut Pläne-Vergleich den Funktionsumfang ab. Sobald mehrere Apps oder Teammitglieder mit Bearbeitungsrechten hinzukommen, wird der Pro-Plan relevant.
Softr ist ein geschlossener SaaS-Dienst (Software-as-a-Service) ohne Self-Hosting-Option, mit Bindung an Anbieter und USD-Abrechnung. Tarife und Datenschutzbedingungen können sich kurzfristig ändern, vor dem Einsatz aktuelle Bedingungen prüfen.
Wann lohnt sich Softr?
| Lohnt sich | Lohnt sich eher nicht |
|---|---|
| Kundenportal aus bestehender Airtable-Basis (Basic/Pro) | Komplexe Individuallogik mit vielen externen APIs |
| Internes Tool ohne eigene Entwicklerressourcen (Basic) | Hochsensible Datenverarbeitung ohne geklärte AVV-Freigabe |
| Mehrere Apps für kleines Team (Pro) | Reine Low-Budget-Projekte ohne laufendes Abo |
| Agentur mit wiederkehrenden Portal-Projekten (Pro) | Teams, die zwingend Self-Hosting benötigen |
Empfehlung für Freelancer und kleine Teams: Der Basic-Plan (25 USD/Monat) reicht für den Einstieg mit einer App und überschaubarer Nutzerzahl. Der Pro-Plan (119 USD/Monat) lohnt sich, sobald mehrere Anwendungen laufen oder ein Team Bearbeitungsrechte benötigt.
DSGVO & Datenschutz
Wie wir bewerten: Wir prüfen Serverstandort, AVV-Verfügbarkeit, KI-Training und US-Datentransfer. Score 1 bis 10, 10 = vollständig DSGVO-freundlich.
DSGVO-Bewertung: 6,5/10
Warum 6,5/10? ✅ Verantwortlicher ist EU-Unternehmen (Softr Platforms GmbH, Berlin), kein genannter US-Mutterkonzern ✅ Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) als Appendix automatisch Teil der Kundenbeziehung ✅ Multi-Faktor-Authentisierung (MFA), Single Sign-On (SSO) und SOC 2 Type II dokumentiert ❌ Keine Aussage zur KI-Trainingsnutzung von Kundendaten trotz KI-Kernfunktionen ❌ Sub-Prozessor-Liste nicht öffentlich, nur auf Anfrage im Trust Center ❌ Betroffenenrechte-Verfahren nicht dokumentiert ❌ US-Datenresidenz-Option und AWS-Hosting als Cloud-Act-Faktor
Was dokumentiert ist
Softr Platforms GmbH mit Sitz in Berlin ist laut Datenschutzerklärung (Stand: 2026-10) Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Abs. 7 DSGVO, ein Datenschutzbeauftragter ist über heyData GmbH benannt. Kunden können ihre Daten wahlweise in der EU (Deutschland) oder den USA hosten lassen (laut Security-Seite, Stand: 2026-10), als Infrastruktur dient AWS. Für Drittlandtransfers nennt die Datenschutzerklärung sowohl das EU-U.S. Data Privacy Framework als auch Standardvertragsklauseln, je nach DPF-Zertifizierung des Dienstleisters. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag liegt als „Appendix 1“ zum Hauptvertrag vor und gilt laut Dokument automatisch für die Kundenbeziehung. Technisch sind Transport Layer Security (TLS), Multi-Faktor-Authentisierung (MFA) und Single Sign-On (SSO) mit SAML (Security Assertion Markup Language) 2.0 und OpenID Connect laut Security-Seite dokumentiert, zudem ein SOC 2 Type II Bericht, der laut Security-Seite nur auf Anfrage einsehbar ist.
Was fehlt oder unklar ist
Zum KI-Training mit Kundeneingaben in den KI-Funktionen liegt keine öffentliche Aussage vor (Stand: 2026-10). Eine vollständige Sub-Prozessor-Liste ist nicht öffentlich auffindbar, der Zugang erfolgt nur auf Anfrage (Stand: 2026-10). Ein eigener Abschnitt zu Betroffenenrechten ist in den geprüften Dokumenten nicht enthalten (Stand: 2026-10). Für Kunden- und Portaldaten fehlt eine konkrete Löschfrist (Stand: 2026-10).
Insgesamt zeigt Softr mit EU-Firmensitz und automatisch geltendem AVV solide Grundlagen, Abzüge entstehen durch die fehlende Trainingsrichtlinie und die ungeklärten Betroffenenrechte-Verfahren.
Zum AVV selbst: Das Data Processing Agreement wird laut Dokument vorab von Softr unterzeichnet und mit der Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen wirksam (Stand: 2026-10). Eine Einschränkung auf bestimmte Tarife ist darin nicht genannt, er gilt nach unserer Auswertung auch im Free-Plan. Die Self-Service-URL sollte vor Vertragsschluss direkt beim Anbieter bestätigt werden.
Cloud-Act-Risiko, zwei Ebenen getrennt: Risiko 1 (US-Mutterkonzern) entfällt, da Softr Platforms GmbH ein Berliner Unternehmen ohne US-Mutterkonzern ist. Risiko 2 (US-Sub-Prozessoren) besteht durch AWS als Hosting-Infrastruktur und die US-Datenresidenz-Option, wofür DPF und SCCs als Absicherung dokumentiert sind.
Softr vs. Bubble
| Tool | Stärke | Geeignet für | DSGVO-Lage |
|---|---|---|---|
| Softr | Direkte Anbindung an Airtable/Sheets, schnelle Portal-Templates | Kundenportale, interne Tools aus bestehenden Daten | EU-Firmensitz, AVV als Vertragsanhang, Trainingsrichtlinie offen |
| Bubble | Freiere visuelle Logikgestaltung, komplexere Workflows möglich | Individuelle Web-Apps mit eigener Businesslogik | Beim Anbieter prüfen (Stand: 2026-10), kein eigener Score vorhanden |
Häufige Fragen
Für welche Einsatzfälle eignet sich Softr aus DSGVO-Sicht? Für Projekte mit Kunden- oder Mitarbeiterdaten ohne besondere Datenkategorien ist Softr eine grundsätzlich geeignete Ausgangsbasis: Ein AVV liegt laut Dokument automatisch als Vertragsanhang vor, und der Anbieter ist EU-ansässig. Vor dem produktiven Einsatz sollten Datenquelle, Hostingregion, Berechtigungen, Löschfristen und gegebenenfalls die KI-Nutzung geprüft werden, denn diese Punkte sind offen oder hängen vom Einzelfall ab. Sobald Kundendaten über die KI-Funktionen laufen, bleibt die Trainingsfrage ungeklärt (Stand: 2026-10). Die genannten Scores sind Risikoeinschätzungen nach unserer Methodik, keine rechtlichen Gutachten.
Bietet Softr einen Auftragsverarbeitungsvertrag an, und ab welchem Tarif? Ja, ein AVV liegt als Appendix zum Hauptvertrag vor und wird mit der Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen wirksam. Eine Tarif-Einschränkung ist im Dokument nicht genannt (Stand: 2026-10). Die Self-Service-URL vor dem produktiven Einsatz beim Anbieter bestätigen.
Gibt es einen kostenlosen Plan oder eine Testphase? Softr bietet einen dauerhaft kostenlosen Free-Plan zum Ausprobieren der Grundfunktionen. Eine zusätzliche zeitlich begrenzte Testphase für die bezahlten Pläne ist nicht dokumentiert (Stand: 2026-10).
Wo werden die Daten bei Softr gespeichert? Kunden können laut Security-Seite zwischen EU-Hosting (Deutschland) und US-Hosting wählen, als Infrastrukturanbieter wird AWS genannt. Bei Wahl der US-Region greifen laut Datenschutzerklärung DPF und SCCs als Transfergrundlage (Stand: 2026-10).
Fazit & Empfehlung
Wähle Softr, wenn du aus einer bestehenden Airtable-Basis oder Google-Sheets-Tabelle zügig ein Kundenportal oder internes Tool ohne Entwicklerteam bauen willst. Lieber Bubble, wenn die Anwendung komplexe Individuallogik jenseits reiner Datenanzeige braucht. Softr bietet mit EU-Firmensitz, tarifunabhängigem AVV und dokumentierter Verschlüsselung solide Grundlagen, die offene KI-Trainingsfrage und die nicht öffentliche Sub-Prozessor-Liste sollten vor dem produktiven Einsatz mit Kundendaten geklärt werden, ebenso Datenquelle, Hostingregion, Berechtigungen und Löschfristen.
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